Benannt nach dem Begründer, dem israelischen Physiker und Verhaltensforscher: Moshe Feldenkrais

Ist eine Lernmethode, die sich am Bewegungslernen der Kinder orientiert. Wenn Kinder lernen, beziehen sie die Bewegung neben anderen Sinnesempfindungen wie hören, sehen, fühlen, berühren und riechen in ihr Erleben ein. Das Erfahrene bekommt eine Bedeutung und kann über die einzelnen Empfindungen bewusst oder unbewusst wieder abgerufen werden. Dem Menschen ist die Fähigkeit gegeben, Bewegung bewusst wahrzunehmen, um auszuwählen. Das Nervensystem hilft, die wahrgenommene Bewegung zu koordinieren und zu einem Bewegungsmuster zusammen zu setzen. Die Tätigkeit des Gehens schließt ein Kind als Bewegungsmuster im Wesentlichen mit ungefähr 10 Jahren ab. In der Zwischenzeit aber auch noch später, können als besser empfundene Bewegungsvarianten in das Bewegungsmuster aufgenommen werden. Das Gehirn wählt dabei nach dem Prinzip der Leichtigkeit aus. Es bezieht z. B. den Muskelkraftaufwand und die reibungslos ineinander greifende Kombination der einzelnen Körperteile in seine Auswahl mit ein. Über die Feldenkraismethode ist es möglich, Bewegungsmuster in ihrer Verbindung zu erleben und Verbesserungen der Beweglichkeit aufzunehmen.

Die Unterrichtsstunde hat einen strukturierten Aufbau, teilweise findet sie in Ruhe und teilweise in einem experimentier- freudigen Rahmen statt. Das Ergebnis ist oft mit einem Aha Effekt verbunden, der sich an eine leichte und fliesende Bewegungsempfindung koppelt.






Judith Martin

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