Der Begründer ist der Neurologe, Psychiater Johannes Heinrich Schulz.
Autogenes Training ist eine konzentrierte Selbstentspannungsmethode, die mit den bildhaften Elementen von Ruhe, Schwere, Wärme arbeitet.
Die Methode dient dem Spannungsausgleich, hat einen Gewöhnungseffekt und ist als Kurzmethode einsetzbar. Über die Wirkung von Entspannung werden körpereigene Vorgänge im vegetativen Nervensystem positiv beeinflusst. Gleichzeitig kann sich die Veränderung auf die Psyche in Richtung innere Ausgeglichenheit, Ruhe und Erholung auswirken. Das Autogene Training ist ein positiver Gegenpol zu dem im Körper autonom ablaufenden Fluchtmechanismus bei Stress. Es ist daher Bestandteil der psychosomatischen Grundversorgung.

In der Oberstufe vom autogenen Training wird das bildhafte Vorstellungsvermögen weiter entwickelt, eigene Suggestionen formuliert und in der Entspannungsphase mit einbezogen. Beim Üben werden zusätzlich verschiedene Sinne angesprochen, gefördert und zur Vertiefung der Entspannung sowie des Bilderlebens genutzt. In diesem entspannten Zustand können die Selbsterkenntnis und die Persönlichkeitsbidlung gefördert werden. Damit wird ein konstruktiver Ausgleich zu der bewußten Willensanstrengung angebahnt. Im wörtlichen Sinne bilden sich neue Erfahrungsbahnen im Gehirn, so dass in Stresssituationen, aber auch im Alltag die Kraft und das Wissen des Unterbewusstseins genutzt werden kann.

autonom- unabhängig von willentlicher Beeinflussung
Vegetatives Nervensystem- bestehend aus Nervenzentren im Gehirn und Rückenmark und den peripheren Nervenfasern, welche zu den inneren Organen gehen und autonom arbeitet.






Judith Martin

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